Vorwurf: Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornografischer Inhalte gem. § 184b StGB – Rechtsanwalt für Strafrecht Fabian Pflefka erwirkt Einstellung des Strafverfahrens

Unserem Mandanten wurde vorgeworfen mehrere Dateien mit kinderpornografischen Inhalten aus dem Internet heruntergeladen und in dessen Dropbox abgespeichert zu haben. Es folgte eine Durchsuchung bei unserem Mandanten im Zuge dieser sämtliche elektronischen Geräte des Mandanten beschlagnahmt wurden. Durch die Hausdurchsuchung habe der Mandant erstmals von den Vorwürfen erfahren und wandte sich im Anschluss hilfesuchen an Strafverteidiger Pflefka.

Vorwurf des § 184b StGB – Verbrechen

Bei dem Tatbestand des § 184b StGB handelt es sich seit Mitte 2021 um ein Verbrechen. Die Verbreitung, der Erwerb oder der Besitz von kinderpornografischen Inhalten wird gem. § 184b StGB mit einer Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu 10 Jahren bestraft. Einen minderschweren Fall sieht das Gesetz nicht vor.

In einem diskreten und vertrauensvollen Erstgespräch wurde mit der Mandantschaft besprochen, zunächst keine Angaben zu den Vorwürfen zu machen. Nach Akteneinsicht konnte mittels einer ausführlichen Schutzschrift gegenüber der Staatsanwaltschaft dargelegt werden, dass der Mandant die kinderpornografischen Dateien ohne Absicht heruntergeladen hatte und diese im Anschluss unmittelbar wieder löschte. Er handelte daher ohne Besitzwillen.

Das Verfahren wurde antragsgemäß eingestellt. Der Mandant erhielt seine elektronischen Geräte zurück und ist über den Ausgang des Verfahrens und die ausbleibende öffentliche Hauptverhandlung überglücklich.

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