Vorwurf des sexuellen Übergriffs – Strafverteidiger Pflefka gelingt Einstellung des Ermittlungsverfahrens

 

Die Staatsanwaltschaft Bamberg warf unserer Mandantschaft einen sexuellen Übergriff nach § 177 StGB vor. Strafverteidiger Pflefka konnte diesen Vorwurf widerlegen.

 

Konkret wurde unserer Mandantschaft von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, der Zeugin und vermeintlich Geschädigten auf einer Feier mit beiden Händen an die Brüste gefasst und zugedrückt zu haben. Dies würde einen sexuellen Übergriff nach § 177 StGB darstellen, welcher mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren geahndet wird.

 

In einem kurzen Mandantengespräch schilderte unsere Mandantschaft die Geschehnisse aus ihrer Sicht und stellte klar, dass ein solcher Übergriff nicht stattgefunden hatte.  Damit einhergehend konnte Strafverteidiger Pflefka nach Durchsicht der Ermittlungsakte Widersprüche in den Zeugenaussagen feststellen.

 

In einem Schriftsatz an die Staatsanwaltschaft legte er dar, dass der Mandant mit der Zeugin auf engem Raum zusammenstieß und ihr Getränk über sie schüttete, wodurch sie das Gefühl bekommen habe können, dass jemand ihre Brüste berührt habe. Im weiteren Verlauf kam es zu tätlichen Angriffen durch die angeblich Geschädigte selbst sowie durch deren Familienangehörige. Die Aussagen der Zeugin und deren Freund widersprachen sich sehr deutlich. Unter den dargelegten Umständen forderte Strafverteidiger Pflefka die Einstellung des Verfahrens mangels Tatnachweises gemäß § 170 Abs. 2 StGB.

 

Die Staatsanwaltschaft Bamberg folgte diesen Darlegungen und stellte das Ermittlungsverfahren gegen unsere Mandantschaft vollständig ein. Dem durch die Vorwürfe ohnehin schon schwer belasteten Mandanten wurde somit eine Klageerhebung sowie eine öffentliche Hauptverhandlung erspart.

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