Vorwurf des Diebstahls an der Selbstbedienungskasse – Rechtsanwalt Jotschke bewirkt Einstellung des Ermittlungsverfahrens

Der Mandantschaft wurde seitens der Staatsanwaltschaft Bamberg der Tatbestand des Diebstahls nach § 242 StGB vorgeworfen.

Unserer Mandantschaft wurde vorgeworfen an einer Selbstscankasse bzw. Selbstbedienungskasse mehrere Waren nicht ordnungsgemäß erfasst zu haben. 

Nachdem sich die Mandantschaft zu einem Beratungsgespräch in der Kanzlei einfand und den Sachverhalt schilderte, forderte Rechtsanwalt Jotschke die Ermittlungsakte bei der Staatsanwaltschaft Bamberg an. Nach erhaltener Akteneinsicht war dem Strafverteidiger aufgrund seiner Erfahrung klar, dass die Beweiskette lückenlos ist und ein Bestreiten der Tatvorwürfe daher nicht angezeigt ist. In enger Abstimmung mit der Mandantschaft verfasste der Strafverteidiger Jotschke daher einen Schriftsatz an die Staatsanwaltschaft Bamberg. In diesem wurden die Vorwürfe eingeräumt. Unter Verweis auf die fehlenden Vorstrafen, des verhältnismäßig geringen Schaden, der bereits eingetretenen Schadenswiedergutmachung und der Unrechtseinsicht der Mandantschaft wurde beantragt das Verfahren wegen Geringfügigkeit nach § 153 StPO einzustellen. Nach § 153 StPO kann die Staatsanwaltschaft von der Verfolgung einer Straftat absehen, wenn die Schuld als Gering anzusehen ist und kein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung besteht.

Die Staatsanwaltschaft Bamberg folgte diesem Antrag und stellte das Ermittlungsverfahren nach § 153 StPO ein. Dieser Fall zeigt, dass auch bei klarer Beweislage die Einschaltung eines Rechtsanwalts für Strafrecht sinnvoll ist, da die Strafprozessordnung eine Vielzahl von Möglichkeiten bietet, um der Mandantschaft ein umfangreiches Strafverfahren und eine belastende Hauptverhandlung zu ersparen. 

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