Vorwurf des Betruges – Strafverteidiger Jotschke erwirkt Einstellung des Strafverfahrens

Der Mandantschaft wurde im Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Bamberg der Straftatbestand des Betruges nach § 263 StGB vorgeworfen.

Unsere Mandantschaft wurde verdächtigt einen Betrug begangen zu haben, in dem sie einen Artikel mittels Kartenzahlung erworben hat und den späteren Lastschrifteneinzug wieder zurückbuchen hat lassen. 

Nach einer intensiven Beratung in einem vertraulichen Mandantengespräch forderte Rechtsanwalt Jotschke die Ermittlungsakte an. Nachdem die Akteneinsicht erfolgt war, verfasste der Strafverteidiger Jotschke einen ausführlichen Schriftsatz an die Staatsanwaltschaft. In diesem wurde ausgeführt, dass der Tatnachweis des Betruges nicht geführt werden kann. Rechtsanwalt Jotschke erläuterte, dass die Mandantschaft im Zeitpunkt des Einkaufs nicht die Absicht hatte den abgebuchten Geldbetrag zurückzufordern. Vielmehr konnte die Mandantschaft den erst mehrere Tage später abgebuchten Geldbetrag mangels unzureichender Informationen im Buchungstext nicht mehr dem konkreten Einkauf zuordnen und lies das Geld nur deshalb zurückbuchen, weil die Mandantschaft von einer unrechtmäßigen Abbuchung ausging. Es wurde mithin darauf abgestellt, dass weder eine Täuschung noch Vorsatz im Zeitpunkt des Erwerbsvorgangs vorlag. Durch vorgelegte Kontoauszüge konnte zudem belegt werden, dass die Mandantschaft über eine ausreichende Kontodeckung verfügte und der Buchungstext keinerlei Hinweise auf den Zahlungsempfänger gab.

Dem Einstellungsantrag wurde gefolgt und die Staatsanwaltschaft Bamberg verfasste eine Einstellungsverfügung. Durch die frühzeitige Einschaltung von Rechtsanwalt Jotschke konnte eine psychisch belastende Hauptverhandlung vermieden werden.

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