Vorwurf der vorsätzlichen Körperverletzung – Strafverteidiger Jotschke und Strafverteidiger Pflefka erreichen Einstellung des Ermittlungsverfahrens

Der Mandantschaft wurde der Tatbestand der vorsätzlichen Körperverletzung nach § 223 StGB vorgeworfen.

Der Tatvorwurf bestand darin, dass unsere Mandantschaft der vermeintlich geschädigten Person im Rahmen einer Auseinandersetzung einen Finger verbogen haben soll.  

Bei einem persönlichen Beratungsgespräch in den Kanzleiräumen wurde der Mandant gezielt nach allen Details des Abends gefragt. Die Strafverteidiger wussten, dass es bei dem Vorwurf der Körperverletzung auf eine möglichst genaue Sachverhaltsschilderung der Auseinandersetzung, aber auch des Vor- und Nachtatgeschehens ankommt. So konnte herausgearbeitet werden, dass die Mandantschaft in Notwehr handelte.

Nachdem die Strafverteidiger Pflefka und Jotschke Einsicht in die Ermittlungsakte erhalten hatten, ist gegenüber der Staatsanwaltschaft eine detaillierte Gegendarstellung der Ereignisse erfolgt. So wurde erläutert, dass die angeblich geschädigte Person die Mandantschaft unmittelbar zuvor am Kragen des Shirts gepackt hatte und die Mandantschaft sich schlicht und einfach aus dieser Lage befreien wollte. Zudem viel auf, dass die ermittelnden Polizeibeamten zwar eine Rötung an der Hand der vermeintlich geschädigten Person feststellten, diese jedoch bemerkten, dass diese Zeugin während der gesamten Vernehmung auf diese Stelle Druck mit dem Finger auswirkte. Schließlich wurde auf den fehlenden Strafantrag hingewiesen und dass kein Grund für das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung ersichtlich ist.

Dem Antrag auf Einstellung des Ermittlungsverfahrens wurde Folge geleistet. Der Mandantschaft blieb die belastende Durchführung des weiteren Strafverfahrens und eine öffentliche Hauptverhandlung erspart. 

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