Vorwurf der Personenstandsfälschung – Rechtsanwalt Jotschke bewirkt Einstellung des Verfahrens gegen Geldauflage nach § 153a StPO 

Der Mandantschaft wurde von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth eine Personenstandsfälschung nach §169 StGB zur Last gelegt. Ein Absehen von der Verfolgung unter Auflagen und Weisungen konnte erreicht werden.

Der Tatvorwurf, der gegen unsere Mandantschaft gerichtet wurde, bestand darin, dass sie vor dem Landratsamt eine wahrheitswidrige Angabe bezüglich der Vaterschaft des Kindes abgegeben haben soll. Die sogenannte Personenstandsfälschung wird gemäß § 169 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. 

Nachdem unsere Mandantschaft zunächst telefonisch und später auch persönlich in einem Mandantengespräch den Sachverhalt geschildert hat, wurde von Strafverteidiger Jotschke die Ermittlungsakte angefordert. 

Nach Erhalt und Durchsicht der Akte konnte eine Verfahrenseinstellung nach § 153a StGB erwirkt werden. In der Folge legte die zuständige Staatsanwaltschaft die Auflage einer Geldzahlung an einen gemeinnützigen Verein fest. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation unserer Mandantschaft bekräftigte Strafverteidiger Jotschke zwar das Einverständnis mit dem Procedere, regte jedoch in einer Stellungnahme die deutliche Reduktion der Geldauflage an. Dem kam die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth nach und reduzierte die Geldauflage deutlich.

Somit konnte trotz der vorhandenen Beweislast eine Anklageerhebung sowie eine öffentliche Verhandlung, die oft mit einer emotionalen Belastung der Mandantschaft einhergeht, vermieden werden. 

Wir sind für Sie da!

Jetzt telefonische Ersteinschätzung erhalten oder persönlichen Termin in unserer Kanzlei vereinbaren.

 

Weitere Referenzen