Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung – Strafverteidiger Pflefka bewirkt die Nichteröffnung des Hauptverfahrens

Unserem jugendlichen Mandanten wurde im Strafverfahren von der Staatsanwaltschaft eine gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Nachdem die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben hatte, erwirkte Strafverteidiger Pflefka die Nichteröffnung des Hauptverfahrens.

Eine gefährliche Körperverletzung wird gemäß § 224 StGB mit einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren bestraft

Bei diesem Vorwurf ging es um eine körperliche Auseinandersetzung zweier Gruppen, wobei unserem Mandanten vorgeworfen wurde Teil der angreifenden Partei gewesen zu sein. Rechtsanwalt Pflefka analysierte die Ermittlungsakte und stellte in einem Schriftsatz klar, dass es an Beweisen mangelt, um die Zugehörigkeit des Mandanten zur Gruppe der Angreifenden mit der geforderten Wahrscheinlichkeit festzustellen. Denn die Polizei traf erst am Tatort ein, als die Verdächtigen schon geflohen waren. Die einzigen Anhaltspunkte für Polizei und Staatsanwaltschaft waren daher die Aussagen von Zeugen.

Nach Erhalt der Akte wurde diese strukturiert durchgearbeitet und die Aussagen der Hauptbelastungszeugen mit Hilfe von Fachliteratur und aktueller Rechtsprechung aussagepsychologisch analysiert. Hierbei wurde deutlich, dass die Täterschaft unseres Mandanten nicht hinreichend begründen werden kann. Dies wurde dem Gericht in einem ausführlichen Schriftsatz dargelegt, welches dem Antrag von Rechtsanwalt Pflefka folgte und die Eröffnung des Hauptverfahrens ablehnte. Dem Mandanten bleib somit eine öffentliche Gerichtsverhandlung erspart.

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