Der Ablauf eines Strafverfahrens
Ihr Rechtsanwalt für Strafrecht aus Bamberg steht Ihnen bundesweit zur Seite

Sind Sie Beschuldigter in einem Strafverfahren oder wird einem Ihrer Angehörigen eine Straftat vorgeworfen, so ist es von Vorteil, sich mit dem genauen Ablauf des Strafverfahrens auseinanderzusetzen. Gleiches gilt, wenn Sie in einem Strafverfahren als Zeuge aussagen sollen. Nachfolgend möchten wir Ihnen mit diesem Artikel einen Überblick über den Ablauf eines Strafverfahrens verschaffen. Rechtsanwalt Pflefka steht Ihnen als Rechtsanwalt für Strafrecht aus Bamberg bei jeglichen Vorwürfen auf dem Gebiet des Strafrechts bundesweit zur Seite.

Die wesentlichen Aspekte des Strafverfahrens sind in der Strafprozessordnung (StPO) sowie dem Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) geregelt. Das Strafverfahren lässt sich grundsätzlich in fünf Abschnitte gliedern:

    1. Ermittlungsverfahren
    2. Zwischenverfahren
    3. Hauptverfahren
    4. Rechtsmittelverfahren
    5. Vollstreckungsverfahren

Wichtig:
Nehmen Sie jeden strafrechtlichen Vorwurf ernst! Wenn Sie bereits eine Vorladung als Beschuldigter erhalten haben, bedeutet dies, dass gegen Sie der Anfangsverdacht einer Straftat vorliegt! Dieser Anfangsverdacht kann schnell zu einem „hinreichenden Tatverdacht“ und somit zu einer Anklageerhebung und anschließender Hauptverhandlung vor Gericht führen!

Aus Erfahrung zeigt sich: Je früher im Strafverfahren ein Mandant einen Strafverteidiger kontaktiert, desto höher stehen die Chancen das Verfahren für den Mandanten zufriedenstellend und „lautlos“ zu Ende zu bringen. Wir versuchen stets bereits im Ermittlungsverfahren aktiv zu verteidigen, mit dem obersten Ziel, eine für den Mandanten belastende öffentliche Hauptverhandlung zu verhindern.

Das Ermittlungsverfahren

Das Ermittlungsverfahren stellt den Ausgangspunkt eines jeden Strafverfahrens dar. Liegt ein Anfangsverdacht für eine Straftat vor, so ermittelt die Staatsanwaltschaft als sog. Herrin des Ermittlungsverfahrens von Amts wegen gemäß § 152 Abs. 2 StPO mit Hilfe Ihrer Ermittlungspersonen – der Polizei – die konkrete Sachlage.

In der Regel erfahren die Ermittlungsbehörden durch eine Strafanzeige von einer möglichen Straftat. Diese kann von jedem Bürger erstattet werden. Sofern ein Strafantrag erforderlich ist, wie etwa bei einem Diebstahl innerhalb der Familie, muss ein solcher jedoch von dem Verletzten gestellt werden.

Das Ermittlungsverfahren dient grundsätzlich dazu, den Sachverhalt aufzuklären. Hierzu werden Beweise gesammelt und Zeugen zum Tathergang vernommen. Ebenso wird dem Beschuldigten die Möglichkeit gegeben, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Aus anwaltlicher Sicht sollte der Beschuldigte in diesem Abschnitt des Strafverfahrens nach Möglichkeit schweigen und sich nicht zu den Vorwürfen äußern. Ein solches Verhalten macht den Beschuldigten – entgegen einer weitläufigen Meinung – auch nicht verdächtiger! Eine schriftliche Einlassung kann, nach anwaltlicher Beratung, zu jeder Zeit nachgereicht werden.

Beachten Sie:
Einer polizeilichen Vorladung sollten Sie unter keinen Umständen ohne vorherige anwaltliche Beratung nachkommen. Als Beschuldigter sind Sie nicht verpflichtet der Vorladung nachzukommen!

Je früher Sie einen auf das Strafrecht versierten Rechtsanwalt mit Ihrer Verteidigung beauftragen, umso besser stehen die Chancen, eine Hauptverhandlung zu verhindern.

Der Abschluss des Ermittlungsverfahrens

Wurden alle in Betracht kommenden Ermittlungsmaßnahmen zur Sachverhaltsaufklärung seitens der Staatsanwaltschaft sowie der Polizei durchgeführt, kann das Ermittlungsverfahren mit unterschiedlichen Folgen abgeschlossen werden. Es kommen folgende drei Alternativen nach Abschluss der Ermittlungen in Betracht: Das Verfahren gegen den Beschuldigten kann eingestellt werden, es kann ein Strafbefehl erlassen oder Anklage erhoben werden.

Einstellung des Verfahrens

Die Staatsanwaltschaft wird das Verfahren gemäß § 170 Abs. 2 StPO einstellen, wenn nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens kein hinreichender Tatverdacht gegen den Beschuldigten vorliegt.

Liegt hingegen eine Beweislage vor, die grundsätzlich geeignet ist, gemäß § 170 Abs. 1 StPO Anklage gegen den Beschuldigten zu erheben, ergeben sich unter bestimmten Umständen weitere Einstellungsmöglichkeiten, etwa nach § 153 StPO sowie § 153a StPO.

So sieht § 153 Abs. 1 StPO die Möglichkeit vor, das Verfahren bei Geringfügigkeit einzustellen. Eine Einstellung gemäß § 153 Abs. 1 StPO ist jedoch nur möglich, wenn das Verfahren lediglich ein Vergehen zum Gegenstand hat. Dies ist der Fall, wenn das Strafmaß der verfahrensgegenständlichen Straftat maximal eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr vorsieht. Darüber hinaus muss die Schuld des Täters als gering anzusehen sein. Schließlich darf kein öffentliches Interesse an der Verfolgung des Täters bestehen.

Liegen diese Voraussetzungen von § 153 Abs. 1 StPO nicht vor, bietet § 153a StPO die Möglichkeit das Verfahren unter bestimmten Auflagen für den Beschuldigten vorläufig einzustellen. Als Auflage kommt im Strafverfahren etwa die Zahlung eines Geldbetrages an eine gemeinnützige Einrichtung, das Ableisten von gemeinnütziger Arbeit („Sozialstunden“) oder ein sog. Täter-Opfer-Ausgleich in Betracht.

Keine Eintragung ins Führungszeugnis bei Einstellung des Verfahrens

Unser oberstes Verteidigungsziel ist stets die Einstellung des Verfahrens. Dies hat für den Beschuldigten den Vorteil, dass keine belastende öffentliche Hauptverhandlung stattfindet und eine mögliche Eintragung im Bundeszentralregister („BZR“) sowie polizeilichem Führungszeugnis verhindert wird.

Die Zustimmung des Beschuldigten zur Einstellung gegen Auflage gemäß § 153a StPO stellt dabei kein Schuldeingeständnis dar!

Wir sind für Sie da!
Kontaktieren Sie uns noch heute und vereinbaren Sie einen Termin in unserer Kanzlei.

Der Strafbefehl

Kommt eine Einstellung des Verfahrens nicht in Betracht, kann die Staatsanwaltschaft bei kleineren Straftaten beantragen, das Verfahren durch Strafbefehl zu beenden. Ein Strafbefehl steht dabei einem Urteil gleich, es erfolgt jedoch keine vorherige öffentliche Verhandlung.

Zum einen soll das Strafbefehlsverfahren die Gerichte entlasten. Zum anderen eröffnet es für den Beschuldigten die Möglichkeit, eine belastende öffentliche Hauptverhandlung zu umgehen.

Voraussetzung für den Erlass eines Strafbefehls ist, dass die vorgeworfene Straftat ein Strafmaß von bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe vorsieht, aber nur, wenn deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wird und der Angeklagte einen Anwalt hat.

Geldstrafe in Tagessätzen

Die häufigste ausgesprochene Sanktion im Rahmen eines Strafbefehls ist eine Geldstrafe.

Um die Höhe der Geldstrafe in Relation zur begangen Straftat und den individuellen Vermögensverhältnissen des Täters zu setzen, hat der Gesetzgeber zwei Faktoren bestimmt, die für die Berechnung der Geldstrafe ausschlaggebend sind: Anzahl und Höhe der Tagessätze.

Höhe der Tagessätze – Wie hoch ist ein Tagessatz?

Die Höhe der Tagessätze richtet sich dabei nach dem monatlichen Nettoeinkommen des Angeklagten. Hierbei wird das monatliche Nettoeinkommen durch 30 geteilt. Dieser Betrag entspricht sodann einem Tagessatz.

Beispiel:

Verdient ein Angeklagter monatlich 3.000 Euro netto, entspricht die Höhe eines Tagessatzes 100 Euro.

(3000 Euro / 30 = 100 Euro) Zu beachten gilt jedoch, dass Verbindlichkeiten wie Schuldzinsen oder zu zahlender Unterhalt abzugsfähig sind.

Anzahl der Tagessätze

Die Anzahl der verhängten Tagessätze richtet sich dabei nach der schwerer der Schuld des Angeklagten.

Wird ein Angeklagter mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 3.000 Euro nun etwa zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen verurteilt, so würde sich die zu zahlende Geldstrafe insgesamt auf 9.000 Euro zzgl. der Verfahrenskosten belaufen.

Die zugrundeliegende Rechnung sieht wie folgt aus:

3000 Euro / 30 = 100 Euro

100 Euro x 90 Tagessätzen = 9.000 Euro

Ein Angeklagter mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 450 Euro muss bei 90 Tagessätzen eine Geldstrafe von insgesamt 1.350 Euro zahlen. (450 Euro / 30 = 15 Euro ; 90 TS x 15 Euro = 1.350 Euro)

Einspruch gegen Strafbefehl

Gegen den Strafbefehl kann innerhalb einer Frist von zwei Wochen Einspruch eingelegt werden. Gerne überprüfen wir die Erfolgsaussichten eines Einspruchs für Sie und legen diesen für Sie ein. Mit entsprechender Begründung ist es häufig sogar auch möglich eine Einstellung des Verfahrens durch das Gericht zu erreichen.

Wird dem Einspruch nicht abgeholfen, setzt das Gericht regelmäßig eine mündliche Hauptverhandlung an. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es ratsam, den Strafbefehl zu akzeptieren. Bevor wir Einspruch einlegen, prüfen wir stets die Erfolgsaussichten und erklären Ihnen die verschiedenen Handlungsalternativen.

Die Einspruchsfrist beträgt 2 Wochen ab Zustellung des Strafbefehls
Gerne prüfen wir die Erfolgsaussichten des Einspruchs für Sie

Die Anklage

Liegt ein hinreichender Tatverdacht gegen den Beschuldigten vor und kommt weder eine Verfahrenseinstellung noch der Erlass eines Strafbefehls in Betracht, erhebt die Staatsanwaltschaft gemäß § 170 Abs. 1 StPO Anklage. Ein hinreichender Tatverdacht liegt dabei vor, wenn bei vorläufiger Bewertung der Beweislage eine Verurteilung des Beschuldigten überwiegend wahrscheinlich ist.

Das Zwischenverfahren

Hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben, wird das sog. Zwischenverfahren eröffnet. Im Zwischenverfahren entscheidet das zuständige Gericht gemäß § 199 Abs. 1 StPO darüber, ob die Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen wird oder das Verfahren eingestellt wird. Hierzu legt die Staatsanwaltschaft die Akten dem Gericht vor. Dieses prüft anschließend, ob ein hinreichender Tatverdacht gegen den Angeschuldigten vorliegt.

Mit Anklageerhebung wird der vormals Beschuldigten gemäß § 157 StPO zum Angeschuldigten.

Auch im Zwischenverfahren bestehen erhebliche Möglichkeiten der Verteidigung lenkend auf das Strafverfahren Einfluss zu nehmen. So können in diesem Abschnitt ebenfalls Beweisanträge gestellt oder weitere Schriftsätze eingereicht werden, um dem Gericht Gründe darzulegen, die gegen das Vorliegen eines hinreichenden Tatverdachts sprechen. Ist das Gericht der Ansicht, dass ein hinreichender Tatverdacht gegen den Angeschuldigten vorliegt, leitet es mit dem Eröffnungsbeschluss das Hauptverfahren ein und bestimmt einen Termin zur Hauptverhandlung.

Das Hauptverfahren

Nach dem das Gericht die Anklage durch einen Eröffnungsbeschluss zugelassen hat, wird ein Termin zur Hauptverhandlung anberaumt. Die Hauptverhandlung im Strafverfahren kann je nach Komplexität und Anzahl der Beweismittel bereits nach wenigen Stunden beendet sein oder sich über mehrere Tage, Wochen oder Monate hinauszögern. Der Ablauf und die Dauer der Hauptverhandlung kann sowohl von der Staatsanwaltschaft als auch vom jeweiligen Strafverteidiger erheblich beeinflusst werden.

Der Gang der Hauptverhandlung ist ausführlich in den §§ 243, 244 StPO normiert:

      • Beginn der Hauptverhandlung
      • Verlesung der Anklageschrift
      • Fragen zur Person des Angeklagten
      • Ggf. Einlassung oder Stellungnahme durch den Angeklagten oder seinen Verteidiger
      • Beweisaufnahme durch das Gericht
      • Anhörung von Zeugen sowie Sachverständigen und Verlesung von Urkunden
      • Im Anschluss daran folgt das Plädoyer der Staatsanwaltschaft
      • Danach folgt das Plädoyer der Verteidigung
      • Abschließend erhält der Angeklagte das „letzte Wort“
      • Entscheidung des Gerichts
      • Das Gericht zieht sich zur geheimen Beratung zurück und verkündet direkt im Anschluss das Urteil

Eine Einstellung des Verfahrens ist in jedem Abschnitt des Strafverfahrens bis zur Verkündung des Urteils möglich. Somit gemäß § 153 Abs. 2 StPO also auch noch während der Hauptverhandlung, etwa für den Fall, dass sich nach der Beweisaufnahme herausstellen sollte, dass die Schuld der Angeklagten gering anzusehen ist, kein öffentliches Interesse der Verfolgung gegeben ist und die Staatsanwaltschaft der Einstellung zustimmt.

Wenn keine Einstellung des Verfahrens erfolgt, endet das Hauptverfahren mit einem Gerichtsurteil. Dieses kann zum einen Freispruch oder eine Verurteilung mit Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu mehreren Jahren bedeuten.

In Deutschland stellt die Höchststrafe eine lebenslange Freiheitsstrafe mit Feststellung der besonderen Schwere der Schuld und anschließender Sicherungsverwahrung dar.

Nach ergangenem Urteil im Hauptverfahren haben sowohl Strafverteidiger und die Staatsanwaltschaft im Strafverfahren die Möglichkeit ein Rechtsmittel gegen das Urteil einzulegen. Dies ist entweder die Berufung oder Revision. Verzichten beide Seiten auf Rechtsmittel im Strafverfahren, wird das Urteil rechtskräftig und kann somit nicht mehr „angefochten“ werden.

Das Rechtsmittelverfahren (Berufung oder Revision)

Mit dem Urteil in erster Instanz ist der Rechtsweg im Strafprozess grundsätzlich noch nicht erschöpft. Der Verurteilte kann gegen das Urteil eines Amtsgerichts das Rechtsmittel der Berufung einlegen. Daraufhin findet der gesamte Prozess quasi von neuem statt. Die Richter entscheiden somit erneut über die Sach- und Rechtslage.

Gegen Urteile der Landgerichte ist ausschließlich das Rechtsmittel der Revision statthaft. Hierbei wird das Urteil zum einen auf Verfahrensfehler und zum anderen auf Fehler in der materiellen Rechtsanwendung durch das Oberlandesgericht oder – für den Fall, dass die erste Instanz bereits vor dem Oberlandesgericht stattgefunden hat – vor dem Bundesgerichtshof (BGH) überprüft.

Weitere Informationen zu diesen Rechtsmitteln finden Sie auf den Seiten zur Revision sowie zur Berufung.

Das Vollstreckungsverfahren

Nachdem das Strafurteil rechtskräftig geworden ist, folgt das Vollstreckungsverfahren gemäß §§ 449 ff. StPO. Eine vom Gericht ausgeurteilte Strafe wird bei Erwachsenen von der Staatsanwaltschaft, bei Jugendlichen und Heranwachsenden in der Regel vom Jugendrichter vollstreckt.

Auch während des Vollstreckungsverfahrens kann der Verteidiger Einfluss auf den Ablauf nehmen. Bei der Vollstreckung von Geldstrafen kann er etwa eine Ratenzahlung anregen. Ebenso kann ein Verteidiger bei verhängten Nebenstrafen, z.B. einem Fahrverbot bzw. der Entziehung der Fahrerlaubnis Maßnahmen ergreifen und auf die Aufhebung der Fahrerlaubnissperre hinwirken.

Wurde der Angeklagte zu einer Haftstrafe verurteilt, kann der Verteidiger einen Antrag auf Aussetzung der Freiheitsstrafe nach der Hälfte der verbüßten Freiheitsstrafe gemäß § 57 Abs. 2 StGB oder nach Verbüßung von zwei Dritteln der Strafe gemäß § 57 Abs. 1 StGB stellen. Auch bei Verurteilung zu lebenslanger Haft kann die verhängte Strafe gemäß § 57a StGB vorzeitig ausgesetzt werden.

Bei drogenabhängigen Mandanten hat der Rechtsanwalt zudem die Möglichkeit zu beantragen, dass sich der Verurteilte in eine Drogentherapie statt in Strafhaft begibt. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird dabei für die Zeit der Therapie ausgesetzt. Ist die Therapie erfolgreich, wird die Reststrafe am Ende zur Bewährung ausgesetzt. Der Verurteilte muss also nicht in Haft. In der Regel wird nach zwei Dritteln der Therapiezeit die restliche Strafe zur Bewährung ausgesetzt. 

Schließlich sieht der Jugendstrafvollzug vor, dass der verurteilte Jugendliche bzw. Heranwachsende unter bestimmten Voraussetzungen bereits nach sechs Monaten vorzeitig entlassen werden kann.

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