Cybercrime
Rechtsanwalt Pflefka – Ihr Strafverteidiger für Internetstrafsachen in Bamberg und bundesweit

Unter den Begriff des Internetstrafrechts fallen grundsätzlich alle Straftaten mit Bezug zum Computer und dem Internet. Internetstrafrecht reicht dabei von klassischem eBay-Betrug über DDOS-Attacken und Darknetbestellungen bis hin zum Betrug mit Bitcoins, Etherum oder anderen Kryptowährungen. IT-Strafrecht, Internetstrafrecht, Cybercrime und Online-Strafrecht werden dabei teilweise als Synonyme verwendet. Im Internet besteht die Möglichkeit, eine Reihe von Straftatbeständen des Strafgesetzbuches (StGB) sowie die des Nebenstrafrechtes zu verwirklichen. Straftatbestände des Nebenstrafrechts können hier etwa solche des GmbH-Gesetzes, Urhebergesetzes oder auch des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) darstellen.

Beim Vorwurf einer Online-Straftat ist es besonders wichtig, frühzeitig einen technisch versierten Strafverteidiger mit Ihrer Verteidigung zu beauftragen. Rechtsanwalt Pflefka steht Ihnen als Anwalt für Strafrecht bei jedem Vorwurf auf dem Gebiet des Internetstrafrechts zur Seite.

Rechtsanwalt Pflefka - Ihr Anwalt für Interetstrafsachen

Haben Sie Drogen über das Darknet bestellt? Für diesen Fall bestehen grundsätzlich gute Verteidigungschancen!

In den vergangenen Jahren ist der Anteil von Cybercrime Delikten der statistisch erfassten Straftaten kontinuierlich angestiegen. In Zahlen waren im Jahr 2020 108.000 Delikte dem Cybercrime im engeren Sinne zuzordnen, was eine Steigerung von 7,9 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Nahezu jeder Haushalt verfügt über einen Computer mit Internetzugang, in diesem Zusammenhang ist der Grundstein für Cybercrime fast überall vorhanden. Unter anderem auch aus diesem Grund arbeiten Staatsanwaltschaft und Polizei eng mit diversen IT-Spezialisten zusammen. Die wachsenden Bedrohungen aus Internet sowie Darknet erfordern tiefgehende Sachkenntnisse und stets aktuelle Wissensstände. Daher sind bundesweit diverse Sonderdezernate entstanden, um dieser Lage entgegenzuwirken.

Straftaten im Internet – Welche Straftaten fallen unter das Internetstrafrecht?

sUnter das Internetstrafrecht fallen grundsätzlich alle Straftaten mit Bezug zum Internet. Dabei bilden klassische Straftatbestände wie Hehlerei, Betrug, Beleidigung oder Volksverhetzung, etc. den Gegenstand strafrechtlicher Ermittlungen. All diese Delikte werden regelmäßig mittels der Nutzung des Internets verwirklicht. 

Des weiteren bilden IT-spezifische Delikte einen weiteren Schwerpunkt im Cybercrime. So kommt es immer öfter zum Ausspähen von Daten, zu Datenveränderung bzw. Computersabotage gem. §§ 202a, 303a, 303b StGB oder auch zu Verstößen gegen das Urheberrecht. Die §§ 303a, 303b StGB umfassen im Internetstrafrecht in der Regel sogenannte Denial-of-Service-Angriffe, auch bekannt als DoS- oder DDoS-Angriffe. Darüber hinaus ist es strafbar, online Schadsoftware zu verbreiten, welche weitläufig als Viren, Trojaner oder auch Würmer bekannt sind. Meist liegt die Absicht der Täter darin, das oder die Opfer zu erpressen. Nicht selten werden ganze Firmen zu einer Lösegeldzahlung aufgefordert – auch wenn solch ein Angriff noch gar nicht stattgefunden hat. Meist wird das Lösegeld in schwer zu verfolgenden Kryptowährungen wie Ethereum oder Ripple verlangt.

Eine weitere nicht unerhebliche Deliktsgruppe auf dem Gebiet des Internetstrafrechts stellen Sexualstraftaten dar.

Straftaten im Darknet

Immer häufiger hört man auch von Straftaten, die im sogenannten Darknet begangen werden. Unter diesem Begriff versteht man den Bereich des Internets, der ausschließlich über das Tor-Netzwerk aufrufbar ist. Das Darknet besteht aus denjenigen Bereichen, die nicht von den großen Suchmaschinen abgebildet werden. Grundsätzlich sind nicht alle Aktivitäten im Darknet illegal – durch die Anonymität und die Möglichkeit der Verschleierung von verfolgbaren Schritten werden hier allerdings verhältnismäßig viele Straftaten verübt. Hierzu gehört der Handel mit Drogen bzw. Betäubungsmitteln, Arzneimitteln, Waffen sowie Kinderpornografie. Bezahlt wird in der Regel mit verschiedenen Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Ripple.

Betrug mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen

Kryptowährungen rund um Bitcoin, Etherium und Co. werden mittlerweile zunehmend nachgefragt. Auch Privatinvestoren möchten den Aufschwung nutzen und Rendite mit den digitalen Coins erwirtschaften. Das führt dazu, dass neben den seriösen Handelsplattformen und Anbietern auch zwielichtige Akteure auftauchen. Auf Social Media und in Spam-Mails wird mit günstigen Trades und enorm hoher Rendite geworben. Dahinter stecken in den meisten Fällen Betrüger. Dieser Art von Cybercrime fallen dann die Investitionen der Anleger zum Opfer.

Betrug auf eBay und Warenbetrug

Eine weitere verbreitete Form, mit der sich das Internetstrafrecht auseinandersetzt ist der Betrug auf eBay und Warenbetrug. Unter Warenbetrug versteht man eine Unterform des Betrugs:

Wer Waren zum Verkauf anbietet, sie nach der Zahlung aber nicht an den Käufer herausgibt, begeht eine Straftat. Darauf drohen gemäß § 263 Abs. 1 StGB bis zu 5 Jahre Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe. Auktionsplattformen wie eBay und ähnliche bieten Betrügern viele Möglichkeiten. Obwohl der Käuferschutz immer besser und vielseitiger wird, gibt es immer wieder Fälle in denen selbst erfahrene Nutzer Opfer von eBay-Betrug oder Warenbetrug werden.

Weitere Straftaten in Bezug auf das Internetstrafrecht

    • öffentliche Aufforderung (im Internet) zu Straftaten (§ 111 StGB)
    • Verbreitung, Zugänglichmachen, Besitz von Kinderpornografie (§ 184b StGB)
    • Beleidigung, üble Nachrede, Verleumdung (§§ 185, 186, 187 StGB)
    • Ausspähen und Abfangen von Daten (§§ 202a, 202b, 202c StGB)
    • Nachstellung, z.B. Stalking (§ 238 StGB)
    • Warenbetrug, Warenkreditbetrug sowie sog. CEO-Fraud (§ 263 StGB)
    • Computerbetrug (§ 263a StGB), z.B. mit rechtswidrig erlangten Zahlungskarten und Daten von Zahlungskarten oder sonstiger Zahlungsmittel
    • Fälschung beweiserheblicher Daten (§ 269 StGB)
    • Täuschung im Rechtsverkehr bei Datenverarbeitung (§ 270 StGB)
    • Datenveränderung und Computersabotage (§§ 303a, 303b StGB)

Was tun beim Vorwurf einer Internetstraftat?

Sollten Sie mit dem einer Internetstraftat oder Straftatbestand aus dem Internetstrafrecht konfrontiert worden sein, sollten Sie zügig und vernünftig handeln. Nehmen Sie den Vorwurf nicht auf die leichte Schulter. Eine Straftat im Internet wird genauso hart verfolgt wie außerhalb dieses Mediums. Auch hier drohen Geld- und Freiheitsstrafen. Kontaktieren Sie uns möglichst zeitnah. Wir kümmern uns um alle Angelegenheiten. Von einer Aussage bei der Polizei ist dringend abzuraten.

Erfolgreiche Verteidigung von Darknet – Verfahren

Haben Sie eine Vorladung, Anklage oder einen Strafbefehl erhalten?

Wir übernehmen die Anzeige Ihrer Verteidigung und beantragen Akteneinsicht. Sobald wir die Akte erhalten haben, äußern wir uns schriftlich zu der Sache und nehmen in einer umfangreichen Verteidigungsschrift Stellung zu allen rechtlichen Fragen. Wenn möglich, verhindern wir eine Gerichtsverhandlung und sorgen dafür, dass die Staatsanwaltschaft alle für Sie günstigen Aspekte berücksichtigt.

Kontaktieren Sie uns entweder per Mail, telefonisch oder persönlich und wir kümmern uns um Ihre Angelegenheit bzw. setzen uns umgehend mit Ihnen in Verbindung. Sofern keine Hausdurchsuchung veranlasst wird, verfügen Polizei und Staatsanwaltschaft in der Regel nur über Ihren Namen, Ihre Adresse sowie E-Mail als Beweis einer Straftat in Internet. Diesen Umstand können wir uns als Ihr Verteidiger zum Vorteil machen und diese Beweislage erfolgreich in Frage stellen.

Bitte nehmen Sie einen möglichen Vernehmungstermin bei der Polizei nicht wahr. Dieser wird durch uns als Ihr Strafverteidiger abgesagt. Auch jegliche Korrespondenz mit Staatsanwaltschaft und Polizei erfolgt über uns. Selbstverständlich halten wir Sie stets auf dem laufenden Stand des Verfahrens. Jede Aussage in einem Darknet-Verfahren kann Sie belasten. Vermeiden Sie deshalb bitte jede Aussage ohne vorherige Aktenkenntnis bzw. Rücksprache mit Ihrem Strafverteidiger! In der Regel erhalten wir wenige Tage nach Mandatierung Akteneinsicht. Die Dauer eines Ermittlungsverfahren kann sich hingegen auf 4 bis 8 Monate erstrecken. Im Laufe dieser Zeit werden Sie selbstverständlich von uns informiert, sofern sich Neuigkeiten zur Sachlage ergeben. Abschriften unserer Schreiben erhalten Sie unverzüglich über das Sekretariat und wir stehen Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Sofort-Kontakt und persönliche Ersteinschätzung

Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, wenn Sie eine Vorladung in Verbindung mit Cybercrime, Darknet oder Internetstrafrecht erhalten haben! Sollten Sie noch offene Fragen haben, nehmen wir uns die Zeit, diese ausführlich zu beantworten. Eine persönliche Beratung ist der erste Schritt, um Ihnen zu helfen.

Wie werde ich bestraft, wenn ich Drogen im Darknet bestelle?

Wir setzen uns ehrgeizig und unnachgiebig für Ihre Rechte ein! Insbesondere bei Vorwürfen in Bezug auf Darknetbestellungen stehen die Chancen einer Einstellung regelmäßig gut. Hierdurch kann eine öffentliche Gerichtsverhandlung vermieden werden. Für den Fall, dass das Strafverfahren nicht gem. § 153 StPO oder § 170 Abs. 2 StPO eingestellt wird, versuchen wir eine Einstellung gegen Auflage gem. § 153a StPO zu erreichen. Auch in einem solchen Fall erhalten Sie keine Eintragung ins Führungszeugnis bzw. Bundeszentralregister! Auch das ist vielen unserer Mandanten sehr wichtig.

Darüber hinaus besteht in geeigneten Fällen die Möglichkeit, ein Verfahren außergerichtlich mittels Strafbefehl zu beenden. Durch den Strafbefehl wird regelmäßig eine Geldstrafe festgesetzt. Übersteigt die Geldstrafe 90 Tagessätze, wären Sie in der Folge vorbestraft und die Strafe würde ins Führungszeugnis aufgenommen werden.

Eine Drogenbestellung über das Internet kann sich jedoch auch auf Ihren Führerschein bzw. Fahrerlaubnis auswirken. Gerne beraten wir Sie diesbezüglich in einem persönlichen Mandantengespräch.

Ist deutsches Strafrecht auf im Internet begangene Straftaten anwendbar?

Das Internet ermöglicht uns, von überall auf der Welt online zu gehen – das bringt natürlich eine örtliche Problematik mit sich. Ein Computerbetrug kann möglicherweise in einem Staat begangen werden, während die Folgen der Tat in einem anderen Staat eintreten. Daher kommt dieser Thematik eine erhebliche strafrechtliche Bedeutung zu.

Gemäß des Territorialprinzips aus § 3 StGB wird das deutsche Strafrecht auf alle in Deutschland begangenen Taten angewandt. Das sogenannte Ubiquitätsprinzip definiert den Ort der Tat als denjenigen, wo der Täter gehandelt hat, bzw. der Erfolg eingetreten ist. Das bedeutet, dass das deutsche Strafrecht Anwendung findet, wenn strafbare Inhalte von einem deutschen Nutzer hochgeladen wurden. Ebenso wird das deutsche Strafrecht herangezogen, wenn ein Nutzer strafbare Inhalte in Deutschland herunterlädt – egal wo auf der Welt diese hochgeladen wurden.  Unabhängig vom Recht des Tatorts findet deutsches Strafrecht auch bei Auslandstaten gegen inländische Rechtsgüter gem. § 5 StGB oder gegen international geschützte Rechtsgüter gem. § 6 StGB Anwendung.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

 

Rechtsgebiete

 

 

Kirschlolli - Vape Shop (Kirschlolli.de)
Kirschlolli - Vape Shop (Kirschlolli.de)
2023-05-28
Sehr sehr guter und kompetenter Anwalt. Nimmst sich sehr lange Zeit für jemanden und bereitet sich auch super auf den Fall | Problem vor. Soll sollte es auch immer sein. Kann ich mehr als empfehlen. Macht seine Arbeit sehr gut.
Elena Reinhard
Elena Reinhard
2023-03-15
Vielen Dank für eine freundliche und sehr kompetente Beratung!!
Sebastian Winkler
Sebastian Winkler
2023-03-05
Vielen Dank für die kompetente Hilfe. Trotz kurzfristiger Anfrage, wurde mir sehr freundlich, schnell & zielgerichtet weitergeholfen. Hut ab! 😊
Wolfgang & Denise Haderlein
Wolfgang & Denise Haderlein
2023-03-02
Von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zur letzten Mail...während der kompletten Abwicklung haben wir uns sehr gut betreut und aufgehoben gefühlt. Die meiste Korrespondenz erfolgte in unserem Fall absolut unkompliziert per Mail. Herr Pflefka und sein Team sind absolut empfehlenswert! Vielen Dank für alles 🙂
S K
S K
2023-02-28
Von Anfang bis Ende sehr gute und professionelle Arbeit. Kann ich nur weiterempfehlen!
Kilian Kramer
Kilian Kramer
2023-02-23
Nina K.
Nina K.
2023-02-23
Nach einer unkomplizierten Terminvereinbarung erfolgte eine sehr kompetente und nette Beratung durch den Anwalt. Wir waren absolut zufrieden und können die Kanzlei bedenkenlos weiterempfehlen.
Burim Berisha
Burim Berisha
2023-02-21
In erster Linie Mensch geblieben. Keine arroganten Allüren, selbst bei Anrufen die ohne Terminierungen und ohne Vorsprache stattfinden nimmt er sich die Zeit und beantwortet ihre Frage in einem für diese Umstände super Zeitrahmen. Bei weiterem Briefverkehr bot er mir an sich wieder bei ihm zu melden um an der Sache weiter zu arbeiten. Genialer Typ
Niklas Jupe
Niklas Jupe
2023-02-09
Ich hatte eine Frage die ich mir nicht selber beantworten konnte. Ich habe einfach mal angerufen und nach Auskunft gebeten. Das Gespräch war sehr gut!!
Silvio Reinfelder
Silvio Reinfelder
2023-02-02
Nach einem sehr angenehmen Erstkontakt habe ich mich direkt für Herrn Pflefka entschieden. Zuverlässige, kompetente und unkomplizierte Abwicklung meiner Thematik. Vielen Dank nochmals an dieser Stelle und ein großes Lob - machen Sie weiter so!

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